Bad Kissingen - Ecuador bangt vor dem Achtelfinale der Fußball-WM gegen England um den Einsatz seines Spielmachers Edison Mendéz. Es ist fraglich, ob er wegen einer Muskelverletzung an der Wade spielen kann, sagte Trainer Luis Suárez im WM-Quartier Bad Kissingen.
Sollte Mendéz ausfallen, dürfte Patricio Urrutia in Stuttgart gegen die Briten zum Einsatz kommen. Ansonsten stehen Suárez alle Akteure zur Verfügung, so dass die Südamerikaner mit ihrer stärksten Mannschaft antreten können.
Ich möchte mit der gleichen Elf wie bei den beiden Gruppensiegen gegen Polen und Costa Rica beginnen, sagte der Tri-Trainer. Beim chancenlosen 0:3 gegen Deutschland hatte Suárez fünf angeschlagene bzw. gelb-belastete Stammkräfte geschont, um für die erste K.o.-Runde seinen besten Kader zur Verfügung zu haben. Er kündigte an, sein Team nicht nur defensiv auftreten zu lassen.
Suárez erklärte, von der Papierform her sei England der logische Favorit. Aber auf dem Platz werde man sehen, wer am Ende die Nase vorn habe. Entscheidend für den Spielausgang sei, den Kontrahenten möglichst wenig in Ballbesitz kommen und ihn nicht seinen Rhythmus finden zu lassen. Wir haben keine Angst vor den Engländern, aber wir wissen natürlich um ihre Fähigkeiten, sagte Suárez vor dem Geheimtraining in der fränkischen Kurstadt. Die Spieler sind gut drauf und nicht nervös.
Ecuador trainiert am 24. Juni im Stuttgarter WM-Stadion. Danach stellt sich Suárez den Medien bei der Abschluss- Pressekonferenz.
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