Rostock - Trainer Frank Pagelsdorf von Bundesliga-Aufsteiger FC Hansa Rostock hat erneut Kritik am Club-Vorstand geübt.
Wir müssen den Kader auf 23 Lizenzspieler reduzieren, das wurde vom Vorstand vorgegeben. Diese Planung ist riskant und sehr knapp, da wir nach heutigem Stand nicht die zusätzlichen vier, fünf Talente in der Hinterhand haben, die in der zweiten Mannschaft spielen und bei uns mittrainieren könnten, sagte der 49-Jährige dem Kicker. Schon in der abgelaufenen Saison der 2. Fußball-Liga hatte es zwischen ihm und Manager Stefan Studer atmosphärische Störungen gegeben. Pagelsdorf: Dass wir in etlichen Dingen unterschiedlicher Auffassung sind, ist bekannt. Aber es ist nicht so, dass es dauernd rumpelt zwischen uns.
Dass der Bundesliga-Aufsteiger noch mehr den Nachwuchs fördern will, um somit Talente für den Profi-Kader zu gewinnen, hält Pagelsdorf für den richtigen Weg. Doch auch in diesem Punkt gab es vom Trainer Kritik: Wenn wir sagen, wir wollen diese Nische besetzen und bester Ausbildungsverein Deutschlands werden, dann müssen wir auch talentierte Spieler holen. Wenn wir damit im Mai oder Juni anfangen zu suchen, sind wir ein bisschen spät dran. Wir hätten viele Dinge eher machen können, jetzt hinken wir hinterher.
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