Potsdam - Cheftrainer Oleg Blochin hat für die ukrainischen Profis bis zum WM-Auftaktspiel am 14.Juni in Leipzig gegen Spanien ein Redeverbot verhängt.
Unsere volle Konzentration gilt der Partie gegen Spanien. Dem ist alles untergeordnet. Ich denke, dass es richtig ist, wenn die Presse im Vorfeld eines so wichtigen Spieles nicht mit den Spielern in Kontakt treten darf, erklärte Grigori Surkis, der Präsident des Ukrainischen Fußball-Verbandes FFU, im TV- Kanal 5.
Dem Cheftrainer stünde es durchaus zu, zu entscheiden, wie sich die Spieler gegenüber der Presse zu verhalten haben. Es sei nicht Sache des Präsidenten, solche Moratorien zu verhängen. Jedoch dementierte Surkis heftig, dass das Team - wie von der ukrainischen Presse vorgeworfen - in Potsdam einen Eisernen Vorhang um sich herum errichten wolle. Ich denke, dass der Eiserne Vorhang heute nicht mehr zeitgemäß ist. Sowohl der Trainer als auch die Spieler sind demokratisch denkende Menschen, unterstrich der Chef des Finanz- und Industrie-Konzerns Slawutitsch, der wie Blochin dem ukrainischen Parlament angehört.
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