Rotenburg - Mehr als 3000 fußball-begeisterte Fans haben das einzige öffentliche Training der Nationalmannschaft von Trinidad & Tobago in Rotenburg/Wümme verfolgt.
Zu lautstarker karibischer Musik gestaltete Trainer Leo Beenhakker eine lockere Einheit. Die Spieler haben immer Musik im Ohr, sie tanzen die ganze Zeit. Ich akzeptiere diese Kultur, sagte der 64 Jahre alte Coach bei einer Pressekonferenz drei Tage vor dem ersten WM-Spiel gegen Schweden in Dortmund.
Wir hatten eine sehr harte dreiwöchige Vorbereitung, jetzt gilt es, diese Form zu halten, sagte Beenhakker, der keine konkreten Ziele für die Gruppenphase mit den weiteren Spielen gegen England und Paraguay vorgibt. Jeder Erfolg wäre eine weitere Sensation. Es ist schon ein Traum für die Spieler, hier zu sein.
Seine Stammelf habe er schon vor Tagen benannt, um ihr ausreichend Gelegenheit zu geben, sich auf die ungewohnte Situation einzustellen. Außer Dwight Yorke sind die Jungs das schnelle Spiel der Europäer nicht gewohnt, sagte Beenhakker, der von seinem Team fordert, mit einem Lächeln auf den Lippen ins Spiel zu gehen. Sie werden stolz sein, das Spiel genießen und für ihr Land kämpfen, erklärte der Niederländer.
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