Frankfurt/Main - Rücktritt, Trainerposse, Rückkehr: Während der togoischen Chaostage vor dem Turnierstart des WM-Neulings war an eine normale Vorbereitung nicht zu denken. Nach der 1:2-Pleite gegen Südkorea sprach die Deutsche Presse-Agentur mit Coach Otto Pfister.
dpa: Wie haben Sie die togoischen Wirren der vergangenen Tage um Ihren Rücktritt vom Rücktritt erlebt?
Pfister: Kein Kommentar.
dpa: Wie lautet Ihre Spielanalyse - hätte die Mannschaft ohne das Hin und Her besser gespielt?
Pfister: Das ist eine hypothetische Frage. Es war kein Unterschied zwischen beiden Mannschaften zu sehen. Wir hatten die Südkoreaner im Griff, hatten Chancen, aber nach einer Roten Karte, einer Verletzung und der Umstellung der Abwehr ist es natürlich schwer. Die Südkoreaner hatten drei oder vier Chancen, wir vier oder fünf, aber haben sie nicht gemacht. So ist das im Fußball. Wenn du nicht scorst, verlierst du.
dpa: Sie sind nach dem Schlusspfiff lange auf der Bank sitzen geblieben. Was ging in diesen Minuten in Ihnen vor?
Pfister: Wir waren uns sicher, dass wir dieses Spiel gewinnen. Das hat man auch an der Art gesehen, wie wir gespielt haben. Vielleicht waren meine Jungs zu selbstsicher und haben es zu leicht genommen. Wir wussten, dass die Koreaner mental nicht sehr stabil sind. Insofern bin ich natürlich enttäuscht, wir hatten uns schon drei Punkte ausgerechnet. Wir müssen dieses Spiel vergessen, das ist für mich Schnee von gestern.
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