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Drei Fragen an Leo Beenhakker | 2006-05-10


Hamburg - Der Niederländer Leo Beenhakker führte Trinidad & Tobago als Trainer zur WM in Deutschland. Im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur spricht er über Hoffnungen und Favoriten.

dpa: Was erwarten Sie von der WM?

Beenhakker: Wir sind glücklich über unsere WM-Teilnahme. Wir können besser spielen als in der Qualifikation. Das Team hat das Talent, in Deutschland stark aufzuspielen, wie stark, das kann ich nicht vorhersagen.

dpa: Was sind Ihre stärksten Erinnerungen an bisherige WM-Turniere?

Beenhakker: Es war die WM 1958 in Schweden, mein erstes Fernseh-Erlebnis als Heranwachsender. Ich sah die große brasilianische Mannschaft mit Pele, Didi, Vava, und all das vor einem kleinen Schwarz-Weiß-Fernseher - unvergesslich.

dpa: Wer hat diesmal die größten Chancen?

Beenhakker: Wir werden die großen Vier im Halbfinale sehen, Brasilien, Argentinien, dazu Deutschland wegen seines Heimvorteils. Der vierte Platz könnte an die Niederlande, Italien oder England gehen. Für das Endspiel wage ich keine Prognose.


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