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Zwanziger schließt Wettskandale bei WM aus | 2006-04-12


Stuttgart - DFB-Chef Theo Zwanziger sieht keine Gefahr, dass es bei der Weltmeisterschaft Wettskandale geben wird. Bei der WM schließe ich eine Manipulation aus. Es wird nichts passieren, sagte der Geschäftsführende Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Stuttgart.

Für einen Schiedsrichter wäre es Wahnsinn, seine Karriere aufs Spiel zu setzen. Nachwirkungen aus dem Wettskandal-Fall um den Schiedsrichter Hoyzer fürchtet Zwanziger für die WM nicht, weil wir alles sauber aufgeklärt haben. Das Verführungspotenzial sieht er vor allem bei jungen Spielern unterhalb der Bundesliga. Das was passiert ist, hat deutlich gemacht: Es lohnt sich nicht für kleines Geld den Beruf aufs Spiel zu setzen, verwies er auf die laufenden Ermittlungen im neuen Wettskandal im deutschen Fußball.

Die Schiedsrichter in Deutschland, so Zwanziger, hätten durch das Fehlverhalten eines einzelnen eine Talsohle durchschritten, aber die Lage habe sich wieder stabilisiert. Wir haben Spitzenleute im Schiedsrichterwesen - nicht nur durch die internationalen Einsätze. Das sind auch Persönlichkeiten, sagte der DFB-Chef und verwies auf den einzigen deutschen WM-Schiedsrichter: Markus Merk ist unser Aushängeschild, weil er sich durch seinen starken Charakter und Leistungswillen auszeichnet. Außerdem empfindet er eine hohe soziale Verantwortung.

Das Sponsoring von Schiedsrichter hat sich für Zwanziger bewährt. Es war ein Experiment und die Frage für uns war, ob man unparteiisch sein kann und nach gutem Gewissen Werbung machen kann bei Schiedsrichtern. Aber die Bedenken haben sich zerschlagen, sagte er.


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