München - Vom Internationalen Fernsehzentrum auf dem Münchner Messegelände werden während der Fußball-Weltmeisterschaft die Live-Bilder der 64 WM-Spiele für ein globales TV-Publikum gesendet. Das International Broadcasting Centre (IBC) wurde am Freitag von WM-Organisationschef Franz Beckenbauer offiziell eröffnet.
Das IBC in Zahlen:
- Fläche: Rund 10 000 Quadratmeter in drei Messehallen stehen für das IBC zur Verfügung. Zusätzlich gibt es einen 30 000 Quadratmeter großen Außenbereich für Satellitenschüsseln und Übertragungswagen.
- Nutzer: Rund 100 TV- und Radiosender aus aller Welt richten im IBC ihre Studios ein. Zudem steht eine Halle für Printjournalisten zur Verfügung.
- Mitarbeiter: Mehr als 2000 Beschäftigte arbeiten im IBC während der WM für die Rundfunkanstalten.
- Größtes Studio: Der mexikanische TV-Sender Televisa hat 950 Quadratmeter angemietet.
- Kosten: 96 Millionen Euro ließ sich die Messe die mediengerechte Einrichtung der Hallen kosten.
- Materialaufwand: Mit dem für die Studios, Büros und Technikräume verwendeten Fichtenholz könnten 60 Einfamilienhäuser gebaut werden.
- Technik: 50 Kilometer Kabel wurden verlegt, 4000 Steckdosen und 1700 Starkstromanschlüsse eingerichtet.
- Klima: Wegen der sensiblen Technik werden in den Hallen pro Stunde eine Million Kubikmeter Luft gekühlt und die Temperatur bei ca. 18 Grad Celsius konstant gehalten.