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FC Bayern und Schalke 04 im Ligapokal-Halbfinale | 2007-07-21


Düsseldorf - Das neue Starensemble des FC Bayern München und Vizemeister Schalke 04 stehen im Halbfinale des Ligapokals. Drei Wochen vor dem Bundesliga-Auftakt setzte der Fußball-Rekordmeister ein erstes deutliches Ausrufezeichen.

Im Duell mit Werder Bremen zeigten die Münchner dem großen Rivalen in Düsseldorf beim 4:1 (3:1) die Grenzen und zogen souverän ins Ligapokal-Halbfinale ein. Bayern revanchierte sich damit auch für die Finalniederlage im gleichen Wettbewerb im Sommer 2006.

Vor 51 500 Zuschauern erzielten Nationalspieler Bastian Schweinsteiger (24. Minute), sowie die Neuzugänge Hamit Altintop (27.) und zwei Mal Franck Ribery (35./ 54./Handfelmeter) die Tore für die mit dem Ex-Bremer Miroslav Klose als einziger Spitze angetretenen Münchner. Werder war durch Tim Borowski (8.) in Führung gegangen, konnte ohne seine Stammkräfte Diego, Naldo und sowie den noch nicht spielberechtigten Rekordeinkauf Carlos Alberto aber nicht mithalten.

Am 25. Juli können die Münchner im Halbfinale beim deutschen Meister VfB Stuttgart zum siebten Mal ins Finale des Ligapokals einziehen und sich bei einem weiteren Konkurrenten für die Enttäuschungen der Vorsaison revanchieren. Im zweiten Halbfinale fordert der FC Schalke 04 bereits einen Tag zuvor den Pokalsieger 1. FC Nürnberg. Die Gelsenkirchner setzten sich vor dem Bayern-Sieg mit 1:0 (1:0) gegen Aufsteiger Karlsruher SC durch. Halil Altintop erzielte in der 35. Minute den einzigen Treffer des Spiels. Schalke- Schlussmann Manuel Neuer parierte einen von Tamas Hajnal geschossenen Foulelfmeter (6.).

Auf dem Rasen begannen beide Teams äußerst motiviert und gingen intensiv in die Zweikämpfe. Bremen erwischte den besseren Start. Einen Stellungsfehler von Marcell Jansen und eine unglückliche Abwehr von Lucio nutzte Borowski zur Werder-Führung. Die Bayern steckten den Rückschlag aber gut weg und zeigten dann bis zur Halbzeit auch ohne ihren verletzten Millionen-Einkauf Luca Toni eine gelungene Pflichtspielpremiere.

Schweinsteiger per Kopfball, Altintop mit einem sehenswerten Distanzschuss und der überzeugende Ribery von der Strafraumgrenze sorgten für die Entscheidung schon vor der Halbzeit. Im zweiten Abschnitt markierte der Franzose nach einem Handspiel von Pierre Womé per Strafstoß auch noch den Endstand.

Die Schalker kamen gegen den mit den drei Neuzugängen Andreas Görlitz, Alexander Iaschwili und Hajnal angetretenen Zweitligameister Karlsruhe schwer aus den Startlöchern. Neuers Elfmeterparade verhinderte einen frühen Rückstand. Nach zwei Möglichkeiten von Peter Lövenkrands (9.) und Abwehrchef Marcelo Bordon (13.) bestimmte aber Schalke den Takt der Partie.

Nach 35 Minuten nutzten die unter anderen auch ohne den gesperrten Kevin Kuranyi angetretenen Königsblauen nach einer Unstimmigkeit in der KSC-Abwehr durch Altintop die Chance zum 1:0. In einer mäßigen Partie genügte den Schalkern der knappe Vorsprung, da der Aufsteiger im zweiten Abschnitt nicht mehr viel entgegenzusetzen hatte.


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