Düsseldorf - Die Geldforderungen des Spielerberaters Volker Graul von 815 000 Euro an Bayer 04 Leverkusen sind für den Ex-Manager Reiner Calmund nicht neu. Das ist eine Frage aus den Steuern, das ist keine neue Forderung, erklärte der 57-Jährige in Bonn.
Eine von Calmund aus der Kasse des Fußball-Bundesligisten im Jahr 2003 veranlasste Barzahlung von 580 000 Euro an Graul für Spieleroptionen hatte die Finanzaffäre ausgelöst und staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wegen des Verdachts auf Untreue nach sich gezogen. Auf einem internationalem Fan-Kongress bekräftigte Calmund noch einmal, dass er trotz der Querelen sein Ehrenamt als WM-Botschafter Nordrhein-Westfalens weiter ausüben werde. Ich bleibe WM-Botschafter, sagte er. Mehrere Politiker hatten ihn aufgefordert, von dem Amt zurückzutreten. Außerdem glaube er, dass nach allen Anschuldigen gegen ihn der Wind am drehen sei.