Tabori drückt deutschen Fußballern die Daumen | 2006-04-06
Berlin - Der Theatermacher und Weltbürger George Tabori (91) drückt bei der Fußball-WM den deutschen Kickern die Daumen. Große Chancen gibt er Deutschland allerdings nicht: Ich glaube, die große Zeit der Deutschen im Fußball ist vorbei, sagte Tabori der dpa.
Der Regisseur mit britischem Pass wurde in Ungarn geboren, flüchtete vor den Nazis aus Deutschland, arbeitete später in England und den USA und wohnt heute in Berlin. Im Fußball bin ich für die Deutschen, meinte Tabori. Früher war ich FC Bayern-Fan, sagte der Theatermacher.
Heute interessiere er sich nicht mehr ganz so brennend für Fußball. Ich bin nicht mehr der Jüngste, aber als ich in Ungarn und England lebte, war ich oft im Stadion. Nur Lob hat Tabori für Nationalmannschafts-Trainer Jürgen Klinsmann: Ich finde ihn sehr sympathisch.