Widerruf und Gegendarstellung der tz im Wortlaut | 2006-03-19
München - Im Streit mit dem FC Bayern München hat die Münchner Boulevardzeitung tz die vom deutschen Fußball-Rekordmeister verlangten Auflagen erfüllt.
Fristgerecht zum 20. März widerruft die Zeitung auf der Titelseite der Montag-Ausgabe ihre Behauptungen, Bayern- Spieler Bastian Schweinsteiger sowie Paul Agostino und Quido Lanzaat vom TSV 1860 München seien in den Wettskandal verwickelt. Auch die geforderte Gegendarstellung Schweinsteigers wird auf der Titelseite veröffentlicht.
Widerruf:
In der Andruckausgabe vom 17. März 2006 haben wir auf den Seiten 1 und 33 behauptet: 1. Wett-Skandal - Schweini & Agostino zum Polizei- Verhör. Soweit hierdurch der Eindruck erweckt worden ist, dass Bastian Schweinsteiger und Paul Agostino bei einem Polizeiverhör gewesen wären oder geladen worden wären, widerrufen wir diese Behauptung als unwahr. Weder Bastian Schweinsteiger noch Paul Agostino und Quido Lanzaat würden bei der Staatsanwaltschaft als Beschuldigte geführt. Auch diese Behauptung widerrufen wir als unwahr. Zeitungsverlag TZ München GmbH & Co. KG, Redaktion und Geschäftsführung
Gegendarstellung:
Auf der Titelseite Ihrer Ausgabe vom 17. März 2006 behaupten Sie in der Headline über dem Bruch: Wett-Skandal: Schweini & Agostino zum Polizei-Verhör. Diese Behauptung ist, was mich betrifft, eine Lüge. Ich war nicht bei einem Polizeiverhör und bin auch nicht zu einem Polizeiverhör geladen worden.