Hamburg - Im sechsten Anlauf hat sich Angola zum ersten Mal für die Endrunde einer Weltmeisterschaft qualifiziert. Dabei ließ die Mannschaft von Trainer Luis de Oliveira Goncalves mit den Super Eagles aus Nigeria eines der afrikanischen Top-Teams in der Ausscheidung hinter sich.
Seit der Portugiese Goncalves im Jahr 2003 die Leitung übernahm, ging es mit dem angolanischen Fußball, dessen größter Erfolg bis dahin der Gewinn der afrikanischen Junioren-Meisterschaft 2001 gewesen war, steil bergauf. Mit seinen Toren hatte Fabrice Akwa entscheidenden Anteil an der begeistert gefeierten Qualifikation. Der frühere Spieler von Benfica Lissabon, der sein Geld inzwischen in Katar verdient, ist Kapitän eines Teams, das in Deutschland mit fröhlichem Fußball (Trainer Goncalves) für manche Überraschung sorgen will.