Berlin - Die Macher der Standortkampagne Land der Ideen haben ein wachsendes Interesse an Deutschland als Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft beobachtet.
Nach einer Medienanalyse, die in Berlin präsentiert wurde, liegt das Echo bei mehr als 7000 Meldungen und 471 Millionen Kontakten. Die Kampagne wurde von der Bundesregierung und der Wirtschaft gestartet, um Deutschland vor der Fußball-WM (9. Juni bis 9. Juli) international und national positiv darzustellen.
Die Medienanfragen sind vor allem durch unser Projekt 365 Orte im Land der Ideen gestiegen, das im Januar begonnen hat, sagte Kampagnen-Geschäftsführer Mike de Vries. Die Aktion stellt täglich einen als interessant eingestuften deutschen Standort vor, von der Sternwarte bis zur Oper. Ab März gibt es den Reiseführer dazu für ausländische Journalisten auch auf Englisch.
Ein weiteres Projekt der Kampagne ist der Walk of Ideas in Berlin, eine Route mit Riesen-Skulpturen sechs bedeutender deutscher Erfindungen, die ein Blickfang zur WM werden sollen. Ab dem 10. März werden diese Skulpturen im Zwei-Wochen-Rhythmus vor touristischen Attraktionen aufgestellt, erklärte de Vries. Als erstes werden überdimensionale Stollenschuhe vor dem Reichstag platziert. Das Besucherzentrum ist am Deutschen Historischen Museum geplant.
Diese beiden Projekte gehören neben dem FanClub Deutschland, dem Medienservice und Welcome to Germany zu der Kampagne, die noch bis Ende des Jahres läuft. Schirmherr ist Bundespräsident Horst Köhler.
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