Hamburg - Nach acht Jahren kehrt Iran bei der Endrunde in Deutschland auf die Weltmeisterschafts-Bühne zurück. Das Team von Trainer Branko Ivankovic qualifizierte sich als Zweiter der Gruppe B hinter Japan zum dritten Mal nach 1978 und 1998 für ein WM-Turnier.
War damals jeweils in der Vorrunde Endstation, so rechnet sich der dreimalige Asien-Meister diesmal mehr aus. Zu den Stützen der mit Routiniers gespickten Mannschaft zählen mit Vahid Hashemian (Hannover 96), Ali Karimi (Bayern München), Ferydoon Zandi (1. FC Kaiserslautern) und Mehdi Mahdavikia vier Bundesliga-Profis. Der Hamburger war 1998 beim bisher einzigen WM-Sieg (2:1 gegen die USA) bereits Torschütze. Der früher in Bielefeld, Berlin und München aktive Ali Daei war mit neun Toren erfolgreichster Schütze der asiatischen WM-Ausscheidung.