Kahn: Beim Kapitäns-Comeback von den Vorderleuten im Stich gelassen. Allein Pfosten und Latte halfen ihm. Seine Paraden nützten nichts.
Owomoyela: Begann mit einem unbestraften Blackout-Rückpass (10.), danach von der Rolle. Jetzt muss rechts wieder Friedrich ran.
Sinkiewicz: Am Vorabend des 20. Geburtstages sah der Kölner sehr alt aus: Völlig überfordert mit Bewachung von Torschütze Halil Altintop.
Mertesacker: Der Abwehrchef ging mit unter. Prüfte sogar einmal per Kopf den eigenen Schlussmann. Hatte wenigstens die Lufthoheit.
Jansen: Die Hoffnung nach dem guten Debüt konnte er hinten links nicht bestätigen - die Sehnsucht nach der Rückkehr von Lahm hält an.
Frings: Frühes Frust-Foul gegen Halil Altintop (21.) - aber sonst setzte der Bremer keine Zeichen. Konsequenz: Auswechslung zur Pause.
Schneider: Verweigerte zunächst rechts seinen Abwehrdienst gegen den starken Tümer. Brachte die deutsche Elf mit auf die Verliererstraße.
Borowski: Immer couragiert - aber in seinen Aktionen zu fehlerhaft. Als erhoffter Ballack-Vertreter fehlte dem Bremer die Präsenz.
Schweinsteiger: Sporadisch deutete der Münchner seine Qualitäten an. Er wusste mit dem Ball etwas anzufangen - aber ohne Erfolg.
Kuranyi: Hing im Sturmzentrum in der Luft. Bekam kaum verwertbare Zuspiele, konnte sich dann nicht behaupten. Zur Pause ausgewechselt.
Podolski: Gut, dass er fit geworden war. Der Kölner war der Beste. Scheiterte nach Einzelaktionen mehrfach am gut reagierenden Volkan.
Deisler: Brachte Schwung ins Spiel. Guter Freistoß (62.) und präzise Flanke zur Neuville-Chance (65.). Gegen China Kandidat für Startelf.
Neuville: Machte in der Nachspielzeit seines 50. Länderspiels das Anschlusstor. Vorher einmal an Torwart Volkan (65.) gescheitert.
Hitzlsperger: Kam spät, erlebte nur noch das zweite Gegentor mit.
Hanke: Kam für Borowski in den letzten Minuten, konnte aber nichts mehr bewirken.