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34 Unternehmen bewerben sich um Nebenrechte | 2006-03-01


Frankfurt/Main - Insgesamt 34 Medien-Unternehmen bewerben sich bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) um die so genannten Nebenrechte.

Nach dem Verkauf des ersten Teils der audiovisuellen Rechte für 420 Millionen Euro jährlich erwartet der Dachverband der 36 Proficlubs von der neuen Ausschreibung aber keine vergleichbaren Einnahmen. Die Interessenten können ihre Gebote bis zum 30. März, 12.00 Uhr, bei der DFL in Frankfurt/Main einreichen.

In finanzieller Hinsicht ist der erste Teil der Ausschreibung sicherlich nicht zu übertreffen. Diesmal geht es um deutlich geringere Summen, aber um spannende Weichenstellungen für künftige Marktchancen, sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert zum Start der zweiten Teil-Ausschreibung.

Dabei geht es unter anderem um Lizenzen für Handy-Fernsehen und andere mobile Dienste sowie um die Nachverwertung der Bundesliga im Regionalfernsehen. Auf großes Interesse ist bereits im Vorfeld das Public Viewing gestoßen. Die DFL hat das erstmals ausgeschriebene Recht zur öffentlichen Vorführung in zwei Bereiche aufgeteilt. Einmal geht es um die Ausstrahlung der Spiele in Sportbars und Hotels, zum anderen um Live-Übertragungen in Wett-Shops und Wett- Terminals.


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