Warschau - Vier Fußballer der 2. polnischen Fußball-Liga müssen sich seit Dienstag wegen einer Schmiergeld-Affäre vor dem Bezirksgericht Breslau verantworten.
Die Staatsanwaltschaft wirft den Kickern vor, in der Saison 2003/2004 Schmiergelder angenommen und Mitspieler zu abgesprochenen Spiel-Ergebnissen überredet zu haben. Die Sportler bestreiten die Vorwürfe. Im Fall einer Verurteilung drohen ihnen bis zu fünf Jahren Haft.
Laut Anklageschrift nahmen die Akteure umgerechnet rund 6200 Euro (25 000 Zloty) an, um Einfluss auf Spiel-Ergebnisse nicht nur ihres Clubs, sondern auch anderer Zweitliga-Partien zu nehmen. Der Prozess ist nur der erste nach einer Serie von Ermittlungen und Festnahmen von Spielern, Schiedsrichtern und Vereinsfunktionären.