Henke macht Pokal-Aussetzer wieder gut | 2006-01-30
Bad Blankenburg - Fußball-Trainer Michael Henke hat rund drei Monate nach einer verbalen Entgleisung im DFB-Pokal sein Image in Ostdeutschland aufpoliert. Der 48 Jahre alte Fußball-Lehrer coachte bei einem Treffen die U-15-Auswahlteams Thüringens und Niedersachsens.
Etwa eine Stunde arbeitete er mit den jungen Kickern und stand danach für Fragen zur Verfügung. Das war als eine Art Wiedergutmachung für meinen Aussetzer gedacht, sagte Henke.
Beim mühevollen 4:2-Sieg des 1. FC Kaiserslautern im DFB-Pokal bei Regionalligist Rot-Weiß Erfurt hatte der damalige Lauterer Coach Henke am 25. Oktober einen Erfurter Spieler und Co-Trainer Heiko Nowak als Scheiß-Ossis beschimpft. Mir ist damals etwas rausgerutscht, was mit sehr Leid tut. Dies lässt keine Rückschlüsse auf mein Gedankengut zu, betonte Henke am Montag erneut.
Der in Kaiserslautern entlassene Trainer möchte so schnell wie möglich wieder im Profi-Fußball arbeiten. Am liebsten bei einem Traditionsclub, bei dem man perspektivisch etwas bewegen kann. Das kann auch in der 2. Liga sein, sagte Henke.