Beckenbauer als EM-Berater für 2008 im Gespräch | 2007-09-20
Wien - EM-Gastgeber Österreich will seine sportliche Krise offenbar mit Hilfe von Franz Beckenbauer beheben. Der Präsident des Österreichischen Fußballverbandes (ÖFB), Friedrich Stickler, will den deutschen Fußball-Kaiser als EM-Berater engagieren.
Das berichtet die Boulevardzeitung Österreich. Der ÖFB-Pressestelle bestätigte den Bericht nicht, wollte jedoch eine mögliche Mitteilung des Verbandes an diesem Freitag nicht ausschließen. Das Nationalteam Österreichs steckt neun Monate vor dem Anpfiff der gemeinsam von Österreich und der Schweiz veranstalteten EM im sportlichen Tief.
Nach Informationen des Blattes soll Stickler bereits telefonisch Kontakt zu Beckenbauer aufgenommen haben, um ihn als Berater zu gewinnen. In den kommenden Tagen werde der ÖFB-Präsident nach Kitzbühel reisen, um sich mit Beckenbauer persönlich über die Probleme der erfolglosen Nationalelf zu unterhalten. Nach Meinung aller Experten hat Österreich als Co-Gastgeber zurzeit keine konkurrenzfähige Mannschaft.
Angesichts einer Reihe von Niederlagen und zum Teil äußerst schwacher Spiele befürchtet man eine Blamage bei der EM. Zuletzt lieferte das Team gegen Japan (0:0) und Chile (0:2) schwache Leistungen ab. In den Medien häuften sich deshalb Berichte, wonach eine Ablösung von Teamchef Josef Hickersberger nicht mehr auszuschließen sei.