Köln - Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski glaubt auch nach 15 nicht gewonnenen Partien des 1. FC Köln noch an den Klassenverbleib in der Bundesliga.
Auch wenn Unentschieden in unserer Situation natürlich nicht genügen, habe ich nach den Spielen gegen Stuttgart und in Lautern weiterhin große Hoffnung, sagte Podolski dem Kicker. Gegen den VfB Stuttgart (0:0) und beim 1. FC Kaiserslautern (2:2) hatte der FC zuletzt zwei Remis erkämpft.
Der neue Trainer Hanspeter Latour vermittele Zuversicht und Geschlossenheit. Die Stimmung hat sich entscheidend verbessert, es herrscht wieder Leben in der Mannschaft, sagte Podolski. Köln ist bei 14 Zählern punktgleich mit Tabellen-Schlusslicht Kaiserslautern Vorletzter.
Unter dem in der Winterpause als Nachfolger von Uwe Rapolder verpflichteten Schweizer Latour mache ihm Fußball einfach wieder viel mehr Spaß, auch weil Herr Latour viel mehr mit mir spricht, mehr auf mich eingeht und deshalb viele Dinge vermitteln kann, sagte Podolski und übte damit indirekt Kritik an dem nach der Hinrunde beurlaubten Rapolder.
Zu seinen Zukunftsplänen sagte der unter anderem von Real Madrid und dem FC Bayern München umworbene Podolski, ein Wechsel ins Ausland ist weiter sehr unwahrscheinlich. Fakt aber sei, dass der 1. FC Köln, bei dem der Nationalstürmer noch einen Kontrakt bis 2007 hat, tatsächlich mein erster Ansprechpartner bleibt, bevor ich mit anderen Clubs über Geld oder Verträge rede.
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