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Hoeneß sieht sich in der Einkaufspolitik bestätigt | 2007-07-31


München - Durch das bislang überzeugende Auftreten des FC Bayern München sieht sich Manager Uli Hoeneß im vollzogenen Kurswechsel in der Einkaufspolitik beim deutschen Fußball-Rekordmeister bestätigt.

Wir hätten das schon viel eher machen müssen - auch im Sinne meiner eigenen Lebensqualität, sagte Hoeneß stern.de. Wenn ich mir überlege, wie oft ich mich letztes Jahr geärgert habe und wie genüsslich ich mich jetzt auf Fußball freue. Noch während des Ligapokal-Finales habe ich mir gedacht: Du bist eigentlich blöd gewesen, dass du dieses Geld nicht schon viel früher ausgegeben hast.

Nach der schwachen Vorsaison hatten die Münchner ihre zurückhaltende Einkaufspolitik aufgegeben und für Top-Spieler wie Miroslav Klose, Franck Ribéry und Luca Toni kräftig in die Kasse gegriffen. Insgesamt investierte der deutsche Rekordmeister fast 70 Millionen Euro für die Runderneuerung seines Kaders.

Die Zuschauer wollten heutzutage vor allem Spektakel, erklärte Hoeneß. Sie wollen Namen, sie wollen Unterhaltung, sie wollen sich berieseln lassen. Dabei habe er aber das Gefühl, es sei den Fans ziemlich egal, ob wir Gewinne oder Verluste machen. Es ist nur wichtig, dass die Mannschaft attraktiven Fußball spielt. Aber das macht mir auch Angst. Denn wenn das auf Dauer die Politik ist, dann wird es gefährlich.


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