Rostock mit Aktion Klassenerhalt ohne Gewalt | 2007-07-31
Rostock - Unter dem Motto Klassenerhalt ohne Gewalt hat der Fußball-Bundesligist FC Hansa Rostock gemeinsam mit dem Landesfußballverband, dem Landessportbund und dem Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern ein Aktionsbündnis ins Leben gerufen.
Wir haben die Zwischenfälle der vergangenen beiden Jahre analysiert und werden demnächst auch Ergebnisse präsentieren, sagte Hansa-Marketing-Chef Ralf Gawlack. In der Vergangenheit hatten Hansa-Anhänger mehrfach für negative Schlagzeilen gesorgt. Im Frühjahr 2007 wurde beim Zweitliga-Spiel in Essen der Gästefanblock in Flammen gesetzt, im Februar 2006 hatten Randalierer den Bahnhof von Stendal verwüstet und Polizeiautos in Brand gesteckt. Das hat nicht nur finanzielle Einbußen bedeutet, sondern einen riesigen Imageschaden verursacht. Deshalb müssen wir in Zukunft noch mehr in der Prävention tätig sein, kündigte Gawlack mehrere Aktionen an.