Herthas Brasilianer pünktlich beim Tainingsbeginn | 2006-01-03
Berlin - Anders als in den vergangen beiden Jahren konnte Hertha BSC seine komplette Mannschaft zum Trainingsbeginn nach der Hinrunde begrüßen. Auch die Brasilianer Gilberto und Marcelinho legten sich ins Zeug.
Der Spielmacher war schon am Vortag aus der Heimat zurückgekehrt. Trainer Falko Götz wollte die Vollzähligkeit nicht als besonderen Ausdruck des neuen Wir-Gefühls verstanden wissen: Pünktlichkeit ist eine Normalität. Es gab unmissverständliche Ansagen dazu.
Als Saisonziel hat der Berliner Bundesligist den 5. Platz, den er augenblicklich belegt, in der Endabrechnung ausgemacht. Wir sind nicht so vermessen, auf einen Rang oberhalb davon zu spekulieren, sagte Manager Dieter Hoeneß, der nach Ausfall-Erscheinungen besonders im DFB-Pokal alle Potenziale des Teams und eine eingeschworene Gemeinschaft forderte. Im Trainingslager ab 9. Januar in Marbella müssen wir hundertprozentig als Team auftreten, sagte Hoeneß weiter. Im Uefa-Cup will Hertha die nächste Hürde Bukarest nehmen.
Die Situation um die Spieler Wichniarek und Simunic ist weiter in der Schwebe: Definitiv nicht mehr bei den Berlinern wird der Pole Artur Wichniarek arbeiten. Wir hoffen auf eine baldige Lösung, sagte Hoeneß. Der polnische Nationalspieler hatte auf Auflösung seines Vertrages mit entsprechender Ablöse geklagt. Ihm winken über eine Million Euro. Auf ein Vertragangebots Herthas vor Weihnachten war der kroatische Nationalverteidiger Josip Simunic nicht eingegangen. Ein neues Angebot gibt es laut Hoeneß nicht.