Wuppertal - 13 Jahre nach dem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga hofft der Wuppertaler SV auf ein überraschendes Comeback.
Wir wollen unseren Job erledigen und dann schauen, was die anderen gemacht haben, sagte WSV-Coach Wolfgang Jerat vor dem letzten Saisonspiel in der Regionalliga Nord im Zoo-Stadion gegen Kickers Emden. Sollten die Konkurrenten 1. FC Magdeburg (gegen St. Pauli) und VfL Osnabrück (gegen RW Ahlen) ihre parallelen Heimspiele nicht gewinnen, wäre der WSV mit einem Triumph im Zoo-Stadion aufgestiegen.
Der WSV, der von 1972 bis 1975 in der Bundesliga spielte und nach dem Abstieg aus der 2. Liga 1994 nicht mehr die Rückkehr in den Profifußball schaffte, erwartet über 7000 Zuschauer zum Aufstiegsfinale. Wir wollten ein Endspiel und haben das jetzt auch, sagte Abwehrspieler André Wiwerink. Präsident Friedhelm Runge setzt auf den Jerat-Effekt. Der Coach, der seinen gesamten Kader zur Verfügung hat, hatte erst vor sechs Wochen die Nachfolge seines entlassenen Vorgängers Uwe Fuchs angetreten, den WSV aber bereits 1992 in die 2. Liga geführt. Jerat ist unser Strohhalm im Aufstiegsrennen, sagte Runge.
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