Frankfurt/Main - Der Aufsichtsrat des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat den Etat für diese Saison in der Fußball-Bundesliga um 2,5 Millionen Euro auf 24,9 Millionen Euro und zugleich den Druck auf das Team von Trainer Friedhelm Funkel erhöht.
Ich erwarte einen einstelligen Tabellenplatz, mehr gewonnene und attraktive Heimspiele und ein Weiterkommen im Pokal. Wir haben eine gute Mannschaft, ein tolles Stadion und begeisterte Fans und Zuschauer. Wir dürfen die Region nicht enttäuschen, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Herbert Becker.
Mit dem finanziellen Nachschlag sieht Becker die Eintracht für die Saison gut gerüstet. Damit liegen wir im mittleren Bereich der Bundesliga, sagte Becker. Er erhofft sich eine günstige Entwicklung des Teams, das im Vorjahr mit 40 Punkten Rang 14 belegt hatte. Das Team sei durch die Neuzugänge Mehdi Mahdavikia, Junichi Inamoto und Aaron Galindo gut verstärkt worden. Die Spieler hätten sich intern auf eine bessere Leistungsbilanz gegenüber dem Vorjahr festgelegt.
In der letzten turnusmäßigen Sitzung vor dem ersten Saisonspiel am 11. August in der heimischen Commerzbank-Arena gegen Hertha BSC ließ sich der Aufsichtsrat von Vorstandschef Heribert Bruchhagen und Trainer Friedhelm Funkel über die sportliche Situation informieren. Trotz der derzeit großen Verletzungssorgen fiel die Bewertung offenbar positiv aus. Becker: Die Prognose für die neue Saison fällt mir leichter als im Vorjahr. Die Gremien arbeiten vertrauensvoll zusammen und die AG ist finanziell gesichert.