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Im türkischen Verband rumort es - Vorstand bleibt | 2005-11-23


Istanbul - Trotz Rufen nach Rücktritt will der Vorstand des türkischen Fußballverbandes nach dem Skandal im WM-Relegationsspiel zwischen der Türkei und der Schweiz im Amt bleiben.

Wir werden alle Kameraden, die in die Untersuchung (der FIFA) hinein genommen worden sind, bei ihrer Verteidigung mit allen Kräften unterstützen, sagte Verbandspräsident Levent Bicakci nach einer Vorstandssitzung. Dies berichteten türkische Medien. Während der Verband damit nach außen demonstrative Geschlossenheit zeigte, erklärten zwei Mitglieder, Vizepräsident Sekip Mosturoglu und Mahmut Özgener, dass sie alle weitergehenden Ämter vorerst ruhen lassen werden. Sie wollten dem Vorstand allerdings weiter als einfache Mitglieder angehören.

Der Fußballverband bedauerte erneut die Vorfälle im Stadion. Einige unserer Spieler haben sich von der gespannten Atmosphäre des Spiels anstecken lassen und haben ein Fehlverhalten gezeigt, das mit sportlicher Fairness unvereinbar ist und das wir nicht billigen. Bei der Begegnung gegen die Eidgenossen waren Spieler der beiden Mannschaften nach dem Abpfiff handgreiflich geworden. Der ebenfalls in die Randale verwickelte türkische Co-Trainer Mehmet Özdilek trat zurück. Dem Urteil der FIFA sieht der Verband dennoch gelassen entgegen. Wir glauben nicht, dass wir eine harte Strafe bekommen werden, sagte Bicakci. Eine Entscheidung der FIFA wird Anfang Dezember erwartet.


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