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VfB mit Stürmerproblem - Ljuboja-Wechsel geplatzt | 2007-08-02


Stuttgart - Fußball-Meister VfB Stuttgart reist mit nur einem gesunden Stürmer zum Erstrundenspiel im DFB-Pokal beim Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden. Für die Partie fallen Mario Gomez (Oberschenkelprobleme), Ewerthon (Trainingsrückstand) und Cacau (Rotsperre) aus.

Von den Angreifern ist nur der rumänische Neuzugang Ciprian Marica fit. Deswegen soll ein Spieler aus dem Regionalliga-Team nachnominiert werden, sagte VfB-Trainer Armin Veh. Der Wechsel des ausgemusterten Angreifers Danijel Ljuboja zum italienischen Erstligisten AC Siena ist derweil geplatzt. Der Serbe hatte zusätzliche finanzielle Forderungen gestellt.

Dass die Saison mit dem Pokal beginnt, passt Veh nicht ins Konzept. Die Mannschaft ist noch nicht heiß auf den Start und fiebert mehr auf das Schalke-Spiel hin. Da muss ich jetzt ein bisschen zaubern, sagte Veh, der neben dem Sturmproblem auch noch andere Personalsorgen hat. Fraglich ist der Einsatz von Yildiray Bastürk, Serdar Tasci, Thomas Hitzlsperger, Ricardo Osorio und Pavel Pardo, die allesamt nach verlängertem Urlaub oder Verletzungen später in das Training eingestiegen sind. Immerhin stellten sich die andauernden Oberschenkelprobleme von Nationalspieler Gomez bei einer Kernspintomographie nicht als ein schlimmeres Problem heraus.

Der Außenseiter Wehen Wiesbaden, bei dem alle Stammspieler fit sind, will dem VfB ein Bein stellen. Wir gehen mit Respekt, aber ohne Angst in das Spiel. Die Mannschaft ist heiß und will die Sensation schaffen, sagte Teamchef Djuradj Vasic.

In Stuttgart ließ das neue Kapitel in der alten Geschichte um den geplatzten Wechsel von Ljuboja den Manager Horst Heldt kalt. Er stellt eine Personalie dar, die für uns nicht einmal ansatzweise entscheidend ist. Er sollte halt nur auch bedenken, dass es um seine Karriere geht, sagte Heldt. Der nach zusätzlichen Gehaltsforderungen seit einem Jahr verbannte Serbe hatte den bereits perfekten Deal mit dem AC Siena platzen lassen - weil er wieder einmal mehr Geld wollte.

Siena orientiert sich nun anders und Danijel glaubt, dass noch weitere Angebote kommen werden. Er sagt, Vertrag sei Vertrag und wartet weiter ab, erklärte Heldt achselzuckend über sein einziges ungelöstes Problem. Ljuboja besitzt noch einen Vertrag beim VfB bis 2009 und hatte zuletzt sogar auf ein Angebot von Real Madrid gehofft.


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