Berlin - Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat seinen Umsatz in der Saison 2004/05 auf 79 Millionen Euro gesteigert. Darin eingeschlossen sind nach Aussage von Finanz-Gechäftsführer Ingo Schiller ein Ausgliederungsgewinn von rund 28 Millionen Euro.
Die Hertha KGaA hatte Verwertungsrechte an eine Tochtergesellschaft abgegeben. In der Serie 2003/04 waren durch den Verein mit 55 Millionen Euro noch 18 Millionen weniger erlöst worden. Die Verbindlichkeiten der Hertha-Aktiengesellschaft bezifferte Schiller auf der Mitgliederversammlung zum 30. Juni 2005 auf 35,2 Millionen Euro. Davon sind 17,7 Millionen Euro kurzfristige Schulden bei Banken.
Durch die so genannten Sondereffekte - Ausgliederung von Rechten an eine Tochter - hat Hertha 2004/05 mit einem Überschuss nach Steuern von 11,3 Millionen Euro beendet. Das operative Ergebnis hat in diesem Zeitraum laut Schiller bei einem Verlust von 4,2 Millionen Euro gelegen. Ein Jahr zuvor habe dieser Verlust noch bei 11,9 Millionen Euro gelegen. Der größte Ausgabefaktor im Geschäftsjahr 04/05 lag bei den Personalkosten mit 25,5 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte Hertha für die Bezahlung von Profis und Trainern noch 28,8 Millionen Euro ausgegeben, in der Saison 2002/03 sogar 33,3 Millionen Euro.