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VfB Lübeck fordert gleiche Verteilung der TV-Gelder | 2005-11-30


Lübeck - Der VfB Lübeck fordert den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf, die Verteilung der Fernsehgelder in der Regionalliga zu reformieren.

Während in der Nord-Staffel 355 000 Euro pro Saison an jeden der 19 Vereine gezahlt werden, erhalten die 18 Clubs aus dem Süden jeweils 375 000 Euro. Das können wir nicht hinnehmen, sagte Jürgen Springer, Geschäftsführer des VfB Lübeck, den Lübecker Nachrichten. Wir wollen endlich eine Gleichbehandlung. Springer vertritt den Standpunkt, dass alle 37 Drittligisten unabhängig von der Stärke ihrer Staffel den gleichen Betrag erhalten müssen.

Das Ungleichgewicht in der Staffel-Stärke ist für die nächsten Jahre festgeschrieben. Zumindest bis 2008 spielt die Regionalliga Nord mit 19 Mannschaften. Bisher stieg aus dem Bereich des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) nur eine Mannschaft in die dritte Liga auf. Für die nächsten zwei Jahre hat der DFB jedoch beiden erstplatzierten Teams der NOFV-Oberligen Nord und Süd den Aufstieg in die Regionalliga Nord zugesichert. Die Maßnahme ist als Hilfestellung für den Ost-Fußball nach dem Abstieg von Hansa Rostock aus der Bundesliga gedacht.

Wegen der zumeist geringen Zuschauerzahlen in der dritten Liga ist das zusätzliche Heimspiel pro Nord-Mannschaft nicht geeignet, die Differenz bei den TV-Einnahmen auszugleichen. Zudem fallen weitere Kosten für ein zusätzliches Auswärtsspiel an.


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