Leipzig - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft könnte schon in der Vorrunde der Weltmeisterschaft 2006 auf die Niederlande treffen. Der zweifache Vize-Weltmeister wird bei der Auslosung am 9. Dezember in Leipzig nicht im Lostopf der besten acht Mannschaften gesetzt sein.
Dies bestätigte DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder der dpa. Gesetzt sind neben Gastgeber Deutschland und Titelverteidiger Brasilien die Teams aus Argentinien, England, Italien, Frankreich, Spanien und Mexiko. Das WM-Organisationskomitee entscheidet am 6. Dezember über die Verteilung der 32 Mannschaften auf vier Lostöpfe.
Die Zusammenstellung sei nicht kontrovers diskutiert worden, berichtete Mayer-Vorfelder nach der nur rund zweistündigen Sitzung im Leipziger Congress Centrum. Man war sich einig. Ausschlaggebend für die Einteilung waren die Ergebnisse der letzten beiden Weltmeisterschaften 1998 und 2002 sowie der aktuelle Weltranglistenplatz. Da die Niederländer vor vier Jahren nicht qualifiziert waren, hatten sie trotz der guten Weltranglistenposition schlechte Karten. Der zweimalige Vize-Weltmeister bildet nun mit der Schweiz, Tschechien, Kroatien, Schweden, Polen, Portugal und der Ukraine den Topf 3 der europäischen Mannschaften.
Serbien-Montenegro wandert als 14. und nach der Rangliste schlechtester europäischer WM-Teilnehmer in einen anderen Topf mit Teams aus anderen Kontinentalverbänden. Die Mannschaft wird zudem definitiv Brasilien, Argentinien oder Mexiko zugelost und kann nicht auf die deutsche Auswahl treffen. Die DFB-Elf tritt als Gruppenkopf A zu ihren Vorrundenspielen am 9. Juni in München, am 14. Juni in Dortmund und 20. Juni in Berlin an. Brasilien führt die Gruppe F an.
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