Kein Verfahren gegen Lauterer Drogen-Konsumenten | 2005-12-08
Frankfurt/Main - Den wegen Drogen-Konsums vom 1. FC Kaiserslautern fristlos gekündigten Spielern Dominik Kumbela und Jose Sebastian da Veiga drohen keine Konsequenzen durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB).
Wie der DFB mitteilte, wird der Kontrollausschuss kein Verfahren gegen die ehemaligen Spieler aus der Regionalliga-Mannschaft des FCK einleiten, die unter dem Verdacht gestanden hatten, ein Dopingvergehen begangen zu haben.
Beide Spieler waren in der Nacht zum 10. November von der Polizei mit einer geringen Menge Marihuana festgenommen worden. Bei freiwilligen Urinuntersuchungen war eine hohe Menge an in Marihuana oder Haschisch enthaltenen Cannabinoiden festgestellt worden, deren Einnahme nach den Anti-Doping-Richtlinien des DFB verboten sind. Nach dem von der DFB-Anti-Doping-Kommission in Auftrag gegebenen Gutachten eines deutschen Dopinginstituts habe aber nicht sicher festgestellt werden können, ob die Spieler eine unzulässige Menge an Cannabinoiden im Körper hatten, als sie an Spielen vor dem 11. November teilnahmen.