Stuttgart - Trainer Giovanni Trapattoni hat beim VfB Stuttgart unmittelbar vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel in Wolfsburg weitere Rückendeckung erhalten.
Trapattoni hat mein volles Vertrauen, sagte der VfB-Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Hundt der Stuttgarter Zeitung. Ich halte seine Verpflichtung unverändert für eine gute und richtige Entscheidung. Hundt verabschiedete sich damit von seiner eigenen Kritik, die er noch vor drei Wochen an dem Italiener geäußert hatte. Das Geduld-Potenzial ist stark strapaziert. So wie bisher darf es nicht weitergehen, hatte der Arbeitgeberpräsident damals gesagt.
Obwohl der mit ursprünglich hohen Zielen in die Saison gestartete VfB Stuttgart derzeit in der Bundesliga auf einem enttäuschenden Mittelfeldplatz steht, erklärte Hundt: Die letzten Spiele waren von der Taktik und der Einstellung der Mannschaft her so, dass ich den Eindruck hatte, das wird etwas. Ich fühle mich heute sicherer als vielleicht noch vor ein paar Wochen, dass wir auf einem guten Weg sind.
Nach dem 0:0 im vergangenen Heimspiel gegen den Rekordmeister FC Bayern München war Trapattoni auch von VfB-Präsident Erwin Staudt und Sportdirektor Herbert Briem in seiner Arbeit unterstützt worden. Auf die Frage, ob die Schwaben mit dem 66-Jährigen in die Winterpause gehen würden, hatte Briem gesagt: Ja. Die Art und Weise, wie die Mannschaft auftritt, stimmt mich zuversichtlich. Auch Hundt erklärte, er gehe davon aus, dass Trapattoni den VfB auch in der Rückrunde trainieren werde.
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