1. FC Köln - FC Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr)
Trotz der Rückendeckung durch die FC-Führung brauchen Trainer Rapolder und die Kölner gegen Schalke dringend ein Erfolgserlebnis. Zuletzt gewann der Aufsteiger vor 2 Monaten am 5. Spieltag (2:1 gegen Gladbach). Das Problem: Podolski trifft nicht mehr, erzielte erst 3 Tore. Die Aussichten auf eine Wende stehen schlecht: Der Revierclub kassierte erst 7 Gegentore und verlor keines der letzten 9 Spiele gegen Köln. Heimeroth hütet erneut für Stammkeeper Rost das Tor. (Heimbilanz: 23-4-6, 80:36 Tore)
Borussia Mönchengladbach - Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr)
Leverkusen ist Gladbachs Angstgegner: In den vergangenen 18 Treffen gelang der Borussia kein Sieg, der letzte Heimsieg liegt sogar mehr als 16 Jahre zurück. 12 der zurückliegenden 14 Duelle in Mönchengladbach endeten remis. Bayer ist nach dem ersten Dreier unter Skibbe vor 2 Wochen (2:1 gegen Dortmund) im Aufwind. Zudem steht Ramelow nach Meniskus-Operation wieder zur Verfügung. Köppel muss auf Broich und Helveg verzichten, dafür ist Bögelund wieder fit. (Heimbilanz: 8-14-2, 43:37 Tore)
Borussia Dortmund - Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr)
Mehr als 33 Jahre ist es her, dass Hertha in Dortmund den bisher einzigen Erfolg landete. Ein Sieg ist überfällig, sagte Trainer Götz. Es gibt Anlass zur Hoffnung. Denn Kollege van Marwijk muss im letzten Heimspiel im Westfalenstadion vor der Umbenennung in Signal Iduna Park mit einer Notelf auskommen. Nachdem es auch Ricken erwischte, fallen 5 Profis wegen Kreuzbandrissen aus. Zudem fehlt der gesperrte Wörns. Auflaufen kann dagegen Tomas Rosicky. Wie eine medizinische Untersuchung am Vortag der Partie ergab, hat sich der Regisseur beim 1:0-Sieg der Tschechen gegen Norwegen nur eine leichte Knieprellung zugezogen. Er absolvierte beim Abschlusstraining zwar nur Lauftraining, signalisierte aber Einsatzbereitschaft. (Heimbilanz: 14-5-1, 54:20 Tore)
1. FC Kaiserslautern - 1. FC Nürnberg (Samstag, 15.30 Uhr)
Für Lautern Coach Henke ist das Duell mit Nürnberg fast wie ein Finale. Schließlich empfängt der Tabellen-17. im Fritz-Walter- Stadion das Schlusslicht zum Abstiegskampf pur. Die Franken schöpfen mit dem Wolf-Nachfolger Meyer neuen Mut. Beide Teams wollen und müssen ihre zuletzt miserable Bilanz aufpolieren, um Selbstvertrauen zu tanken. Die Pfälzer haben seit 9 Spielen nicht gewonnen, der Club kassierte zuletzt vier Niederlagen in Serie. (Heimbilanz: 17-3-4, 49:25 Tore)
Werder Bremen - VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr)
Wolfsburg ist in Bremen nicht gerade ein gern gesehener Gast. Denn der VfL ist der einzige derzeitige Erstligist, gegen den Werder eine negative Heimbilanz hat. Die Bremer wollen dennoch mit einem Sieg im Nordderby Anschluss an die Bayern halten. Ob Wolfsburgs Sturm-Duo Hanke/Klimowicz die Bremer Abwehrschwächen nutzen kann? Werder-Coach Schaaf schloss ein Comeback von Pasanen aus und setzt auf die glänzend aufgelegte Offensive. Beim VfL fehlt der gesperrte Hofland. (Heimbilanz: 3-1-4, 14:13 Tore)
FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr)
Beide Teams wollen im Derby ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Erstmals findet das Duell Mainz - Frankfurt in der höchsten deutschen Spielklasse statt. Bisher traf man sich nur in der 2. Liga, und da konnte die Eintracht in vier Spielen am Bruchweg nicht gewinnen. Trainer Funkel setzt auf die glücklichen Schweizer Huggel und Spycher, die sich in der Türkei das WM-Ticket sicherten. Mit dem 4. Saisonsieg will sich Mainz weiter aus der Gefahrenzone entfernen. (Heimbilanz: Noch kein Bundesliga-Duell)
Arminia Bielefeld - Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr)
Bielefeld hofft auf einen Wintereinbruch in Ostwestfalen. Denn erst im Februar konnten die Arminen die Münchner auf dem schneebedeckten Boden überraschen. Doch die Bayern sinnen auf Revanche für das 1:3. Auch ohne den am Oberschenkel verletzten Ballack ist der Meister Favorit in der ausverkauften Schüco Arena. Lahm hofft nach langer Pause (Kreuzbandriss) auf sein Comeback. Bei Arminia fehlt Kobylik, dafür kehren Krupnikovic und Rau zurück. (Heimbilanz: 3-2-8, 16:25)
Hamburger SV - MSV Duisburg (Sonntag, 17.30 Uhr)
Mit van der Vaart kehrt beim HSV die Hoffnung zurück, die Serie schwächerer Spiele zu beenden. Ohne den zuletzt drei Mal gesperrten Regisseur gelangen den Hanseaten nur zwei Tore. Die Duisburger - zuletzt vor 25 Jahren in Hamburg siegreich - könnten ein dankbarer Gegner sein. Zumal Lottner ausfällt und Torhüter Koch sowie Kurth auf der Kippe stehen. Die Zebras ergatterten in sechs Spielen auswärts erst einen Punkt, kassierten 18 Gegentore auf fremden Plätzen. (Heimbilanz: 15-5-6, 59:22 Tore)
VfB Stuttgart - Hannover 96 (Sonntag, 17.30 Uhr)
Hannover baut auf den Neururer-Effekt. Der 96-Coach muss in seinem 200. Bundesligaspiel auf den gesperrten Kapitän Lala verzichten. Unter der Regie des Lienen-Nachfolgers soll auch bei Stürmer Hashemian endlich der Knoten platzen. Der Iraner und Neururer hatten gemeinsam eine erfolgreiche Zeit in Bochum. Nach dem 1:0 in Nürnberg wird VfB-Coach Trapattoni seine Elf kaum umbauen. In 16 Treffen in Stuttgart gab es zwischen den Kontrahenten noch kein Unentschieden. (Heimbilanz: 13-0-3, 40:16 Tore)
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