London - England erwägt, sich um die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 zu bewerben. Die britische Regierung kündigte in London an, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben.
Wir haben seit 1966 keine WM mehr ausgerichtet. Deutschland, das bereits 1974 Ausrichter war, ist im kommenden Jahr erneut Gastgeber. Ich sehe gute Chancen für eine englische Bewerbung, erklärte Finanzminister Gordon Brown. Der englische Fußballverband FA möchte erst im Herbst 2006 bekannt geben, ob er sich bewirbt.
Olympia 2012 in London und eine Fußball-WM 2018 in England wären ein prächtiges Doppel für unser Land, meinte Brown. Auch Premierminister Tony Blair hatte vor Wochen erklärt, eine Bewerbung zu unterstützen. Aber die Entscheidung liegt bei der FA, betonte Blair. England hatte die Europameisterschaft 1996 ausgerichtet und sich vergeblich um die WM 2006 bemüht. Damals wollte die UEFA, dass Deutschland die Weltmeisterschaft zugesprochen bekommt. Wir wurden als arrogant betrachtet. Aber die FA hat ihre Lektion gelernt und seitdem neue Freunde und dadurch Einfluss gewonnen, glaubt Alec McGivan, Vorsitzender der erfolglosen Bewerbung 2006.
Zur Bewerbung Großbritanniens schreibt die liberale Zeitung The Guardian: Dass die Regierung nun, nachdem der Wettbewerb um die Olympiade 2012 gewonnen wurde, die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 und damit einen außerordentlichen sportlichen Doppelgewinn angeht, ist eine Reflexion des wachsenden Selbstvertrauens. ... Wenn England die technischen und finanziellen Aspekte seiner Bewerbung auf die Reihe bekommt, dann verdient es die gleiche Chance wie jeder andere Bewerber. Sein Antrag sollte von der Tatsache profitieren, dass es nicht mehr Gastgeber der Meisterschaft seit dem Sieg von 1966 war, obwohl es einem durch die ewigen Wiederholungen im Fernsehen vorkommt, als läge das noch nicht so lange zurück. Zudem könnte England Vorteile daraus ziehen, dass es die geistige Heimat dieses Spiels ist, wenn es soweit kommen sollte, dass es zwischen den Kandidaten in der Endrunde keine sonstigen größeren Unterschied gibt.
Hitzfeld Kandidat beim VfB StuttgartDer 11. Spieltag im TelegrammDoping-Befund bei ukrainischem Nachwuchs-SpielerSerbien-Montenegro träumt vor U 21-Finale vom DurchbruchVöller bestätigt Rücktritt als Trainer des AS RomStatistik zu Italien - DeutschlandLeverkusen II verliert mit 0:1 gegen KielVan Nistelrooy besteht medizinischen Test bei RealFurcht der Favoriten vor dem FehlstartReal Madrid bei Generalprobe für Bayern-Spiel 0:01774 |
1239 |
1042 |
1204 |
1224 |
13754 |
13239 |
13290 |
13847 |
13042 |