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1860 Tabellenführer der 2. Liga - Cottbus Remis | 2005-11-21


München - Der TSV 1860 München ist dem erneuten Arena- Fluch nur knapp entgangen und hat die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga übernommen.

Am 13. Spieltag schrammten die Löwen beim 1:1 gegen den FC Erzgebirge Aue vor 51 700 Zuschauern dank des chinesischen Torschützen Jiayi Shao knapp an der dritten Heimniederlage vorbei und setzten sich erstmals seit dem dritten Spieltag wieder auf den ersten Platz. Allerdings nur dank des besseren Torverhältnis gegenüber den punktgleichen Verfolgern Energie Cottbus, SC Freiburg und Karlsruher SC (alle 24).

Cottbus verpasste im Abschlussspiel des Spieltages den Sprung an die Tabellenspitze und und muss sich mit einem vorläufigen Aufstiegsplatz begnügen. Die Gäste konnten auch im neunten Anlauf bei Hansa Rostock nicht gewinnen. Die beiden ehemaligen Erstligisten trennten sich vor 22 000 Zuschauern im Rostocker Ostseestadion torlos 0:0. Die Rostocker, die ihren fünften Heimsieg in Serie zwar verpassten, bleiben mit 18 Zählern Elfter.

Ex-Bundesligist Freiburg untermauerte mit dem 3:0 gegen LR Ahlen seine Heimstärke, der KSC hatte in Offenbach mit 3:1 gewonnen. Mit einem Zähler Rückstand folgt der überraschend starke Aufsteiger SC Paderborn (4:0 gegen Siegen) auf dem fünften Rang.

Dynamo Dresden setzte im Kampf um den Klassenhalt seine Niederlagenserie mit dem 2:3 gegen die SpVgg Unterhaching fort. Der 1. FC Saarbrücken beendete seine Negativserie von vier Niederlagen, aber das torlose Remis bei der SpVgg Greuther Fürth hilft dem Schlusslicht nicht weiter.

Der VfL Bochum hatte mit dem 1:4-Debakel gegen Alemannia Aachen die Tabellenführung verloren und mit der ersten Heimniederlage der Saison dem KSC zu einem Kurzgastspiel auf Platz eins verholfen. Die Tabellenführung ist schön, aber nur eine Momentaufnahme, sagte KSC-Trainer Edmund Becker nach dem 3:1 in Offenbach. Nach dem ersten Karlsruher Sieg am Bieberer Berg seit 44 Jahren muss KSC-Manager Rolf Dohmen sein Portemonnaie öffnen - für den historischen Erfolg hatte er der Mannschaft ein Fass Bier versprochen.

Auf das von Präsident Uwe Leonhardt versprochene Freibier müssen die rund 15 000 Auer Fans verzichten, denn trotz einer starken ersten Halbzeit mit klarer spielerischen Überlegenheit mussten sich die Veilchen in München mit einem Punkt begnügen. Ersin Demir (36.) hatte Aue in der Allianz Arena, wo die Sechziger gegen Dresden (1:2) und Freiburg (0:1) verloren hatten, in Führung gebracht. In der 68. Minute belohnte der chinesische Nationalspieler Shao die Münchner für ihren enormen Einsatz nach dem Seitenwechsel.

Mit viel Mühe und dank eines fragwürdigen Foulelfmeters, den Dennis Aogo (45.) zur Führung verwandelte, sowie des Doppelschlags von Soumaila Coulibaly (70./74.) behielt Ex-Bundesligist Freiburg vor rund 13 000 Zuschauern seine weiße Heimweste, während Paul Linz mit den auswärts noch sieglosen Ahlener seine erste Niederlage als neuer Ahlener Trainer kassierte. Fürth bemühte sich um den vierten Sieg in Serie, doch selbst ein Sturmlauf in der zweiten Halbzeit brachte nicht den erhofften Erfolg gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Saarländer.

Im Tabellenkeller verschaffte sich nach Wacker Burghausen, das mit dem 2:1 Eintracht Braunschweig die erste Heimniederlage beibrachte, auch Unterhaching nach zuletzt vier Niederlagen etwas Luft. Christoph Teinert, der nach neun Minuten die Oberbayern in Führung brachte, gelang in der 65. Minute das Siegtor. Den dritten Treffer steuerte Carsten Sträßer (45.+1) bei. Das Eigentor des Hachingers Darlington Omodiagbe (16.) und ein Treffer von Joshua Kennedy (23.) reichten nicht, um Trainer Franke vor der Entlassung zu retten.


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1965 | 1286 | 1454 | 1971 | 1272 | 13940 | 13566 | 13985 | 13331 | 13678 |