Berlin - Das Präsidium des Berliner Fußball-Bundesligisten Hertha BSC hat mit Ende der Saison 2004/05 die interne Diskussion um den Schiedsrichterskandal abgeschlossen, teilte der Verein mit.
Das frühere Mitglied Robert Hoyzer, das den Skandal ausgelöst hatte, hat den Verein inzwischen verlassen. Für die große Mehrheit der bei Hertha BSC organisierten Schiedsrichter ist das Thema erledigt, hieß es.
Schriftlich hätten die Unparteiischen dem Präsidium erklärt, von Hoyzers Aktivitäten nicht gewusst zu haben, sich in zukünftigen Fällen sofort an die Vereinsführung zu wenden und jede Beteiligung an Sportwetten, deren Ausgang sie direkt oder indirekt beeinflussen können, zu unterlassen.
Wir begrüßen, dass unsere Schiedsrichter so unmissverständlich für Klarheit gesorgt haben, sagte Hertha-Präsident Bernd Schiphorst. Auf dieser Basis können wir arbeiten. Wer sich nicht erklären wollte oder konnte, wird bei Hertha als Schiedsrichter keine Zukunft haben.
Mit der Klageerhebung durch die Staatsanwaltschaft Berlin gegen insgesamt sieben Beschuldigte sei, so Schiphorst, das Kapitel Wettskandal für den Verein geschlossen. Hertha gehe davon aus, dass sich die Verdächtigungen gegen weitere Schiedsrichter nicht erhärtet hätten. Hier sollte der DFB eine abschließende Stellungnahme abgeben, sagte Schiphorst.
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