Duisburg setzt auf Ahanfouf - Funkels Rückkehr nach Duisburg | 2005-10-15
Duisburg - Im Duell der Aufsteiger setzt Fußball-Bundesligist MSV Duisburg gegen Eintracht Frankfurt wieder auf Stürmer Abdelaziz Ahanfouf.
Der marokkanische Nationalspieler hat seine Sprunggelenksverletzung überwunden und steht seinem Team in der wichtigen Partie gegen den Tabellenletzten zur Verfügung. Das ist für uns ein Richtung weisendes Spiel. Danach werden wir sehen, wo der Zug hinfährt, sagte MSV-Coach Norbert Meier, der allerdings auf den verletzten Angreifer Klemen Lavric verzichten muss.
Größere personelle Sorgen hat Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel, der von 1996 bis 2000 erfolgreich an der Wedau gearbeitet hat. Funkel muss auf Torhüter Markus Pröll sowie Marcus Weissenberger, Arie van Lent und den gesperrten Jermaine Jones verzichten. Zudem ist eine Reihe weiterer Eintracht-Profis angeschlagen. Dennoch ist der Frankfurter Trainer optimistisch. Jetzt beginnen die Spiele gegen die Mannschaften, die mit uns zusammen um den Klassenverbleib kämpfen, sagte Funkel. Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft mit dieser Situation zurechtkommt.
An das bislang letzte Aufeinandertreffen beider Teams haben vor allem die Duisburger eine gute Erinnerung. Der 1:0-Erfolg in Frankfurt bescherte den MSV-Profis den Aufstieg ins Oberhaus. Der letzte Heimsieg in Punktspielen der ersten und zweiten Liga liegt für die Mannschaft von Trainer Meier allerdings sieben Jahre zurück.