Köln - Wolfgang Overath, Präsident des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln, geht von einer erneut schweren Spielzeit für den Aufsteiger aus. Wir werden gegen den Abstieg spielen, sagte der Weltmeister von 1974 in einem Zeitungs-Interview.
Am Anfang der Saison habe es nach zwei Siegen gut ausgesehen, da herrschte sogar eine gewisse Euphorie, sagte Overath dem Kölner Stadt-Anzeiger. Aber die Wirklichkeit beurteilt der 62-Jährige konträr: Die Realität ist anders, und sie hat uns eingeholt. Von den vergangenen sieben Erstliga-Partien haben die Kölner sechs verloren.
Die von FC-Jungstar Lukas Podolski öffentlich geführte Auseinandersetzung mit Trainer Uwe Rapolder um die späte Einwechslung des 20-jährigen Podolski beim 1:4 gegen Hannover 96 beurteilt Overath als nicht so klug von dem Nationalspieler. Dennoch nahm der FC-Präsident den Angreifer in Schutz: Wenn ein Fußballer wie er 20 Jahre alt ist, muss er brennen, da will er immer spielen.
Podolski hatte sich nach der Partie darüber beklagt, dass Rapolder ihn erst zur 46. Minute eingewechselt hatte. Der Spieler hatte sich auf 100-prozentige Fitness berufen, der Trainer hatte eine Wadenverletzung Podolskis als Begründung für die späte Einwechslung genannt.
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