Streit in Köln nach Aussprache beigelegt | 2005-10-21
Köln - Der Streit zwischen Trainer Uwe Rapolder und Torjäger Lukas Podolski beim Bundesligisten 1. FC Köln ist beigelegt. Das Thema hat sich erledigt, es wurde ohnehin hochgekocht. Ich habe kein Problem mit Podolski, sagte der Kölner Fußball-Lehrer.
In einer knapp einstündigen Unterredung, an der neben Rapolder und Podolski auch der Podolski-Berater Kon Schramm teilnahm, seien alle Differenzen ausgeräumt worden. Der Nationalspieler hatte sich nach dem Spiel der Kölner gegen Hannover 96 (1:4) über seine anfängliche Verbannung auf die Ersatzbank beklagt.
Anders als bei der Heimschlappe soll Podolski beim Spiel in Frankfurt wieder von Beginn an stürmen. Nach zuletzt vier Niederlagen hofft Rapolder auf einen Befreiungsschlag: Wir benötigen dringend einen Sieg, damit die Mannschaft wieder zu sich findet.
Ob der beim Trainer in Ungnade gefallene Abwehrspieler Alpay wieder in den Kader zurückkehrt, bleibt weiter offen. Ich kann nur Spieler brauchen, die sich 100-prozentig für den Verein einsetzen, sagte Rapolder. Auch hier soll eine Aussprache die Wogen glätten. Erst danach will der Coach entscheiden, ob er dem türkischen Nationalspieler eine weitere Verbannung auf die Tribüne erspart.