Madrid - Der Präsident des spanischen Fußballerstligisten und Champions-League-Teilnehmers Betis Sevilla, Manuel Ruiz de Lopera, muss vier Millionen Euro an das Finanzamt zahlen, um einer möglichen Gefängnisstrafe zu entgehen.
Der 61-jährige Bauunternehmer war wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung angeklagt. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von 14 Monaten verlangt. Vor der Eröffnung des Prozesses einigten sich nun die Anwälte des Betis-Präsidenten nach Presseberichten mit der Anklagebehörde und dem Finanzamt auf die Zahlung von vier Millionen Euro.
Mit dieser Summe werden ausstehende Abgaben an den Fiskus in Höhe von 2,1 Millionen Euro und eine Geldstrafe von 1,9 Millionen Euro abgedeckt. Die Ermittler hatten Ruiz de Lopera ursprünglich zur Last gelegt, unter anderem bei der Erweiterung des Betis-Stadions und beim Gehalt des brasilianischen Profis Denilson bis zu zehn Millionen Euro an Steuern hinterzogen zu haben.