Montpellier/Luzern - Pokalverteidiger Turbine Potsdam und der deutsche Meister 1. FFC Frankfurt sind als Gruppensieger ins Viertelfinale des UEFA-Cups der Frauen eingezogen. Durch dieses erfolgreiche Auftreten können beide Teams frühestens im Finale aufeinander treffen.
Potsdam trennte sich in Montpellier im letzten Gruppenspiel vom ebenfalls ungeschlagenen französischen Meister Montpellier HSC 0:0 und hatte bei Punktgleichheit (je 7:1) das bessere Torverhältnis. Gegner im Viertelfinale ist zwischen dem 8. und 19. Oktober Islands Titelträger Valur Reykjavik.
Potsdam hatte zuvor gegen Österreichs Meister Neulengbach einen 12:1-Kantersieg gelandet und mit dem 2:0-Arbeitssieg über den niederländischen Titelträger VV Saestum vorzeitig den Einzug in die nächste Runde perfekt gemacht. Auch Montpellier mit fünf Nationalspielerinnen gewann gegen diese beiden Teams. Im vierten Spiel innerhalb von sieben Tagen vor 500 Zuschauern musste Potsdam ohne Nationalspielerin Conny Pohlers (Fußverletzung) auskommen, hatte aber bei böigem Wind mehr Spielanteile und die besseren Chancen. Zwei Mal scheiterte Anja Mittag in günstiger Situation: In der 41. Minute vergab sie freistehend aus zehn Metern Entfernung, sieben Minuten vor dem Abpfiff scheiterte sie an der gegnerischen Torhüterin.
Frankfurt steht nach einjähriger Abstinenz wieder im Viertelfinale und machte das mit einem 11:1 (9:0)-Kantersieg gegen Gömrükcu Baku aus Aserbaidschan perfekt. Die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Tritschoks hatte dadurch bei Punktgleichheit mit Sparta Prag (je 7:1) ebenfalls das bessere Torverhältnis und trifft in der nächsten Runde auf Arsenal London. Das ist unser Traumgegner, jubelte Manager Siegfried Dietrich.
Nach dem 4:0-Gruppen-Auftakt gegen Gastgeber SC LUwin Luzern sowie dem 1:1 gegen Prag erzielten beim schützenfest Pia Wunderlich (14./25./40./47.) und Weltfußballerin Birgit Prinz (8./11./43.) allein sieben Treffer. Kerstin Garefrekes (17./36.), Katrin Kleinert (28.) sowie Susanne Hartel (83.) trafen außerdem.
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