Leipzig - Das Führungsduo der Fußball-Regionalliga Süd hat sich am 7. Spieltag auf den Aufstiegsrängen behauptet. Tabellenführer TSG Hoffenheim gewann das Spitzenspiel gegen Bayern München II mit 1:0.
Verfolger SV Darmstadt 98 setzte sich zu Hause gegen die Stuttgarter Kickers mit 2:0 durch. Der Hoffenheimer Erfolg über die zweite Mannschaft des FC Bayern war der erste Sieg im neunten Anlauf gegen die Münchner. Da wir die Chancen in unserer hervorragenden ersten Halbzeit aber nicht genutzt haben, mussten wir am Ende noch zittern, sagte Hoffenheims Trainer Hans-Dieter Flick nach dem 1:0. Der Siegtreffer war schon in der fünften Minute durch Alexander Blessin gefallen. Bayern-Coach Hermann Gerland nannte Ursachen für die Niederlage seiner Elf: Wir haben in sieben Spielen nur fünf Tore erzielt. Da kann man nicht oft siegen. Hoffenheim hat inzwischen den Vertrag mit dem früheren Kapitän Thomas Ollhoff aufgelöst, der bereits drei Wochen zuvor suspendiert worden war.
Darmstadt stellte den 2:0-Erfolg über die Stuttgarter Kickers erst in der Schlussphase sicher. Dennis Grassow (73.) und Matias Cenci trafen für die Lilien. Klarer fiel der Sieg des FC Augsburg aus. Die Schwaben bezwangen den SV Wehen mit 3:0 und rückten damit auf Platz drei vor.
Neuling SpVgg Bayreuth feierte gegen Jahn Regensburg mit 2:1 den ersten Saisonsieg. Gino Lettieri, Trainer der Gastgeber, sagte nach der sehr unterhaltsamen Partie: Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt, Damit war ich sehr zufrieden. Gäste-Trainer Mario Basler ärgerte sich besonders über den ersten Bayreuther Treffer, dem ein klares Foul an Torwart Erol Sabanow vorausgegangen war. Doch er kritisierte auch sein Team. Die Mannschaft ist erst nach dem 2:0 aufgewacht, aber da war es zu spät, stellte er fest.
Auch Bayreuths Mitaufsteiger 1. FC Eschborn holte den ersten Sieg. Mit 2:1 gewann die Mannschaft von Trainer Ramon Berndroth gegen Zweitliga-Absteiger Eintracht Trier. Heute stand eine Mannschaft auf dem Platz, die unbedingt gewinnen wollte, lobte der Eschborner Coach. Sein Trierer Kollege Michael Prus war mit dem Spiel, nicht aber mit der Chancenverwertung seiner Elf zufrieden.
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