DFL und Journalisten vor Einigung über Mixed-Zone | 2005-08-11
Frankfurt/Main - Die Deutsche Fußball Liga (DFL) und der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) stehen vor einer Einigung über die Mixed-Zone-Regelung.
Beide Seiten vereinbarten ein abschließendes Gespräch, bei dem eine einvernehmliche Lösung im Sinne aller Beteiligten beschlossen werden soll, heißt es in einer in Frankfurt/Main veröffentlichten DFL-Erklärung. Am 2. Spieltag von Bundesliga und Zweiter Liga werden die Clubs die Medienrichtlinien individuell umsetzen.
Wir sind zuversichtlich, dass wir zusammen mit dem VDS zu einer Einigung kommen, sagt der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung, Christian Seifert. Auch jene Medien, die keine Lizenzen erwerben, sind wichtige Partner für die Bundesliga. Zuvor hatte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BSZV) die DFL aufgefordert, sämtliche Restriktionen gegen Sportjournalisten unverzüglich aufzuheben.
Die Medienrichtlinien der DFL für diese Saison sehen vor, dass Zeitungs- und Agenturjournalisten erst zehn Minuten nach Ende eines Bundesligaspiels in der so genannten Mixed-Zone Spieler interviewen dürfen und damit erst nach Fernsehen und Rundfunk. Bereits vor Saisonbeginn hatte sich die DFL mit dem VDS auf Protest des Sportjournalisten-Verbandes auf eine neue Regelung für Fotografen geeinigt.