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Lautern mit Minimal-Fußball erfolgreich | 2005-05-07


Freiburg - Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern hat mit einem Sieg bei Absteiger SC Freiburg die vage Hoffnung auf einen UI- Cup-Platz genährt.

Die Pfälzer kamen nach drei Niederlagen in Folge trotz einer schwachen Vorstellung zu einem am Ende glücklichen 2:1 (2:0)-Erfolg beim Punktelieferanten aus Südbaden. Vor 23 000 Zuschauern im badenova-Stadion nutzte Stefan Blank (24.) einen Konter zur 1:0-Führung des FCK. Noch vor der Pause erhöhte Ferydoon Zandi per Handelfmeter zum 2:0. Zlatan Bajramovic (73.) gelang nur noch der Anschlusstreffer für den SC.

Schon zu Beginn der Partie boten beide Teams Fußball-Magerkost. Ioannis Amanatidis (6.) scheiterte an SC-Torhüter Richard Golz. Auf der anderen Seite hatte sich Freiburgs Coulibaly (13.) nach einem Doppelpass auf der rechten Seite durchgesetzt, der Pass in die Mitte war jedoch zu ungenau. Kaiserslautern war nach der 0:4-Klatsche gegen Bayern München um Wiedergutmachung bemüht und setzte die Südbadener immer wieder unter Druck. Blank (24.) schloss einen Konter der Pfälzer mit einem Schuss ins kurze Eck zum 1:0 für die Gäste ab. SC- Torhüter Richard Golz sah bei dem Schuss aus 16 Metern nicht gut aus. Wir wollten zeigen, dass es gegen Bayern eine Eintagsfliege war. Die Mannschaft hat ein Stück weit Wiedergutmachung betrieben, sagte FCK- Trainer Hans-Werner Moser.

Nach dem Tor verflachte die Partie: Kaiserslautern schaltete einen Gang zurück. Freiburg, das außer auf den gelb-gesperrten Youssef Mohamad auch auf Ellery Cairo (Entzündung unter der Kniescheibe) verzichten musste, hatte nicht die spielerischen Mittel, die gut organisierte FCK-Abwehr in Gefahr zu bringen. Moser meinte: Auf Grund der ersten Halbzeit war der Sieg verdient. Ein zweiter individueller Fehler der Freiburger brachte dem FCK das zweite Tor: SC-Stürmer Samuel Koejoe spielte den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand und Zandi (40.) verwandelte den Elfmeter zum 2:0. Er sei im Luftkampf aus der Balance gekommen, sagte Koejoe, und dann kam der Ball irgendwie an meine Hand.

Nach der Pause brachte SC-Trainer Volker Finke, der seit nunmehr 13 Spielen auf einen Sieg seiner Mannschaft wartet, in Ibrahim Tanko und Zlatan Bajramovic zwei Offensivkräfte, doch an der Spielweise änderte sich wenig. Kaiserslautern stand in der Abwehr sicher und tat nach vorne nicht mehr als nötig. Die Fehlpässe häuften sich auf beiden Seiten, Freiburg mühte sich ohne Erfolg. Alexander Iaschwili (51.) passte unbedrängt ins Toraus; Dennis Aogo (62.) brachte FCK- Keeper Thomas Ernst mit einem Distanzschuss nicht in Gefahr. Aus dem Nichts gelang dem Sportclub dann doch der Anschlusstreffer. Nach einer Flanke von Andreas Ibertsberger köpfte Bajramovic zum 1:2 ein. Trotz einer druckvollen Endphase wollte den Hausherren der Ausgleich nicht mehr gelingen. In der zweiten Halbzeit war es so anständig, dass man der Mannschaft keinen Vorwurf machen kann, betonte Finke.


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