München - Bei der Arbeit mit dem neuen Starensemble des FC Bayern München ist Trainer Ottmar Hitzfeld mit seiner ganzen Erfahrung als Fußball-Trainer gefragt.
Natürlich rechne ich mit Konflikten. Aber die gehören nun mal dazu. Das ist auch besser so, denn da ist klar, dass die Mannschaft lebt, sagte Hitzfeld in der Bild-Zeitung. In seiner ersten Zeit in München hatte Hitzfeld ebenso eine glückliche Hand beim Umgang mit schwierigen Spielertypen wie Stefan Effenberg bewiesen wie in den 90er Jahren als Chefcoach bei Borussia Dortmund, wo er mit Matthias Sammer und Andreas Möller zusammenarbeitete. Nun muss der 58-Jährige aus dem erneuerten Bayern-Team eine schlagkräftige Truppe formen.
Für mich eine gewaltige Herausforderung, sicher. Aber für uns alle auch eine riesige Chance, erklärte Hitzfeld, der bislang mit den Millionen-Einkäufen Franck Ribéry (25 Millionen), Luca Toni (11), Marcell Jansen (10), Jose Ernesto Sosa (6), Jan Schlaudraff (1,2) und Hamit Altintop planen kann. Der Transfer von Zé Roberto steht ebenfalls so gut wie fest. Die Substanz wurde enorm erhöht. Das war ja auch dringend nötig, sagte Hitzfeld, der in der vergangenen Saison mehrfach mangelnden Konkurrenzkampf angemahnt hatte.
Nach den Millionen-Einkäufen wird auch Hitzfeld, der einen Vertrag bis zum Saisonende hat, an den Erfolgen gemessen. Der Coach hatte angekündigt, frühestens im April Vertragsverhandlungen aufnehmen zu wollen, wenngleich er nur für eine Saison plant. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge stellte nun Gespräche für die Winterpause in Aussicht und rechnet fest mit einem erfolgreichen Umbau. Ich bin absolut davon überzeugt, dass Ottmar Hitzfeld in dieser Situation genau der richtige Mann für den FC Bayern ist. Eine seiner großen Stärken liegt in der Integration von Spielern, und wenn man sieben oder acht neue Spieler bekommt, dann ist dieser Integrationsprozess sicherlich ein wichtiger Faktor, sagte Rummenigge.
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