Hamburg - Franz Beckenbauer sieht die Vorbereitung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf Länderspiele durch den Torhüter-Wirbel als beeinträchtigt an.
Je näher die WM rückt, desto mehr scheint das Torwart-Theater zu eskalieren. Ich bedaure, dass die Frage Oliver Kahn oder Jens Lehmann nahezu jedes Länderspiel überschattet, sagte der Chef des Organisations-Komitees (OK) für die WM 2006 der Bild-Zeitung.
Nach Ansicht des Kaisers trägt Bundestrainer Jürgen Klinsmann mit die Verantwortung für die vielen Schlagzeilen über die Keeper. Jürgen Klinsmann hat die Entscheidung gefällt, erst im Mai zu erklären, wer bei der WM im Tor steht. Das muss man so akzeptieren. Aber: Als Bundestrainer muss er wissen, was er tut. Das bedeutet, dass er so die Torwart-Frage weiter in der öffentlichen Diskussion hält, sagte Beckenbauer.
Bundestrainer Klinsmann erhofft sich durch den Konkurrenzkampf auch eine Leistungssteigerung der beiden Rivalen. Ich habe nicht festgestellt, dass sich die Leistungen von Kahn und Lehmann durch diese Situation verbessert hätten, sagte Beckenbauer. Beim Länderspiel in Bratislava gegen die Slowakei freut sich der Präsident des FC Bayern München vor allem auf Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger. Die Burschen machen mehr Spaß als das Torwart-Theater.
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