Braunschweig - In der Doping-Diskussion im deutschen Fußball haben erstmals zwei ehemalige Teamärzte von Eintracht Braunschweig zugegeben, dass in den 70er und 80er Jahren Profis mit Captagon gedopt haben.
Solche Mittel wurden im Kreis der Spieler offen gehandelt, und ich habe davon gewusst, sagte der Mediziner Peter Harms der Braunschweiger Zeitung. Bezogen hätten die Fußballer die Pillen aber nicht über ihn, erklärte der in den 70er Jahren zuständige Arzt. Wo sie sie her hatten, weiß ich nicht, da gab es bestimmt genügend schwarze Kanäle. Sein Nachfolger Jürgen Stumm sagte der Zeitung: Es gab Spieler, die Captagon genommen haben, Mitte und Ende der 80er Jahre.