Hamburg - Der Hamburger SV will endlich ins europäische Fußballgeschäft. Unser Ziel ist ein internationaler Wettbewerb, sagte Sportchef Dietmar Beiersdorfer beim Trainingsauftakt des Bundesligisten.
Zwei achte Plätze nacheinander sind dem dienstältesten Erstligisten zu wenig. Auch Vereinschef Bernd Hoffmann ist sich sicher, dass der HSV die Voraussetzungen geschaffen hat, damit wir uns oben festsetzen können.
Größter sportlicher Hoffnungsträger ist der Niederländer Rafael van der Vaart, der für 5,5 Millionen Euro von Ajax Amsterdam verpflichtet wurde. Doch der 22 Jahre alte Nationalspieler fehlte bei der ersten lockeren Trainingseinheit vor rund 600 Fans ebenso wie Daniel van Buyten, Khalid Boulahrouz, Raphael Wicky, Emile Mpenza, Mehdi Mahdavikia, Sergej Barbarez und Miso Brecko. Sie dürfen sich wegen WM-Qualifikationsspielen mit ihren Nationalteams eine Woche länger erholen.
Der nach dreiwöchigem Italien-Urlaub braun gebrannte Trainer Thomas Doll verfügt vor allem nach der Genesung von Mittelfeldspieler Piotr Trochowski und Stürmer Benjamin Lauth über größere personelle Alternativen. Der erste Prüfstein erwartet die Mannschaft in einer Woche im UI-Cup. Gegner in der zweiten Runde ist der Sieger aus dem Duell Pobeda Prilep/Mazedonien gegen FK Smederevo/Serbien-Montenegro.
Erstmals im neuen HSV-Dress mit schwarzer Hose und anthrazitfarbenem Trikot stellten sich Markus Karl (Greuther Fürth/19 Jahre) und Daniel Ziebig (Dynamo Dresden/22) vor. Während Ziebig zum Profi-Kader gehört, soll sich Karl zunächst im Regionalliga-Team des HSV für höhere Aufgaben empfehlen. Auch Togay Asma (18) aus der eigenen A-Jugend sowie Boris Leschinski (21) und Volker Schmidt (26) aus dem Regionalliga-Team erhalten bei den Profis eine Chance. Mit Abwehrspieler Guy Demel von Borussia Dortmund wird noch über einen Wechsel verhandelt.
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