München - Der FC Bayern München muss sich im Vertragspoker um Michael Ballack weiter in Geduld üben.
Der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft betonte, dass er sich auch von andauernden Gerüchten über seine Zukunft nicht unter Druck setzen lassen und den Zeitpunkt für eine Entscheidung selbst bestimmen werde. Ich lasse mich von außen nicht beeinflussen. Diese Entscheidung muss ich treffen, mit meiner Familie, sagte der 28-Jährige bei einer Pressekonferenz in München.
Auch die Spekulationen um einen möglichen Wechsel ins Ausland würden ihn nicht von seiner Linie abringen. Wenn ich etwas dementieren muss, muss ich es dementieren. Das belastet mich nicht, ich konzentriere mich auf den Fußball, sagte der 28-Jährige. Ballack beteuerte erneut, dass er bislang nur mit dem FC Bayern über eine Verlängerung seines im Sommer 2006 auslaufenden Vertrages verhandelt habe. Ein angebliche Einigung mit dem englischen Top-Club Manchester United über einen Vertrag von Sommer 2006 an existiere nicht.
Das ist der Stand. Ich habe mit niemanden sonst gesprochen. Es war ein sehr angenehmes Gespräch in einer guten Atmosphäre, sagte der Mittelfeldstar. Der deutsche Rekordmeister hat Ballack ein Angebot bis ins Jahr 2010 unterbreitet. Bayern-Vorstandschef Karl- Heinz Rummenigge hatte betont, dass sich die Entscheidung nicht zu lange hinauszögern dürfe. Ballack schloss nicht aus, dass er sich erst im kommenden Jahr festlegen werde.
Ich werde meine Entscheidung treffen, wenn ich das Gefühl habe, es ist soweit. Ich habe noch ein Jahr Vertrag. Ich habe noch eine Menge Zeit. Es kann noch so viel passieren, so Ballack. Sein Berater Michael Becker hatte zuvor erklärt, der von Bayern-Manager Uli Hoeneß angedeutete Zeitrahmen von sechs bis acht Wochen sei realistisch. Neben München und ManU soll auch Real Madrid an der Verpflichtung des nach der Saison ablösefreien Ballack interessiert sein.
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